Jedes Jahr sterben in Deutschland über 600 Menschen bei Wohnungsbränden – rund 6.000 überleben den Brand nur mit schwersten Langzeitverletzungen. Alle zwei Minuten entzündet sich ein Wohnungsbrand. Das macht rund 200.000 Brände allein in Privathaushalten pro Jahr.

 

Rauchmelder

 

Rauchmelder retten Leben !

 

Mit diesem Slogan wird seit einiger Zeit von den Feuerwehren, den Versicherern
und von der Industrie mit großem Erfolg auf das Thema Heim - Rauchmelder hingewiesen.
Denn mit einem Rauchmelder ist es ganz einfach, etwas für die eigene
Sicherheit zu tun. Mit einem Rauchmelder (umgangssprachlich auch: Brandmelder)
steigen Ihre Chancen, im Notfall unversehrt zu bleiben.
Und der Kostenaufwand ist gering.

 

Ein internationaler Vergleich:


In Deutschland sind nur rund sieben Prozent der Haushalte mit Rauchmeldern
ausgestattet. Im Vergleich dazu verfügen in Großbritanien und Skandinavien
ca. 75% der Haushalte über einen Heim-Rauchmelder, in den USA
sind ca. 9 von 10 Haushalte mit diesem Gerät ausgestattet.
Nachweislich wurde dadurch die Zahl der Brand-Toten um
rund 40 Prozent reduziert. In diesen Ländern ist der Einbau Pflicht.
Auch mehere deutsche Bundesländer schreiben inzwischen den Einbau von
Rauchmeldern im Neubau vor.

 

 

Was Sie über einen Zimmer- bzw. Wohnungsbrand wissen sollten:

 

Viele sind der Meinung, bei einem Wohnungsbrand automatisch aufzuwachen. Was die wenigsten wissen - die bei einem Haushaltsbrand entstehenden Rauchgase bestehen zu Teilen aus geruchslosem Kohlenmonoxid, das einschläfernd wirkt und bewusstlos macht. Die Gefahr ist weniger das Feuer als der hochgiftige und sehr dichte Rauch! Man hat also kaum Chancen, dem Rauch zu entfliehen. Werden Sie z.B. durch ein Haustier geweckt und aufmerksam gemacht, so verbleibt Ihnen nur eine sehr geringe Reaktionszeit, um von den giftigen Gasen nicht bewegungsunfähig zu werden. Ebenso ist eine Orientierung in dem tiefschwarzen Rauch sehr, sehr schwierig. So wird auch die sonst so vertraute Umgebung im Nu zu „Niemandsland“.

Die meisten Brandopfer sind nachts zu beklagen, obwohl sich rund 65% der Brände tagsüber ereignen.

 

Checkliste Rauchmelder:

 

  • Achten Sie beim Kauf von Heim-Rauchmeldern auf das VdS-Prüfzeichen!
    So zertifizierte Produkte wurden unter realen Bedingungen getestet
    und für gut befunden.
  • Zur einfachen Montage sollten die Geräte über Batterie betrieben werden.
  • Empfehlenswerte Geräte verfügen über eine Warnfunktion, wenn die
    Batterie nachlässt.
  • Das Gerät sollte über einen Testknopf zur Funktionsüberprüfung verfügen.
  • Verwenden Sie nur optische Rauchmelder! Diese funktionieren nach
    dem Prinzip, dass ein ständiger Lichtimpuls ausgesandt wird.
    Wird dieser Lichtstrahl dauerhaft unterbrochen, leitet sich der Strahl
    auf ein Fotoelement, so dass Alarm ausgelöst wird.
  • Für die Montage gilt: ein Rauchmelder im Flur pro Etage sowie
    in den Schlafzimmern (Empfehlung der Freiwilligen Feuerwehr).
    Dabei sollte der Abstand zur Wand mind. 60 cm betragen.
  • Montieren Sie Rauchmelder immer an der Decke, da Rauch nach oben steigt.
  • Hier sollten keine Rauchmelder installiert werden: in der
    Nähe von Luftschächten, bei starker Zugluft, in der Dachspitze, in
    Räumen, in denen normalerweise starker Dampf (Bad), Staub oder
    Rauch (Küche) entsteht.
  • Auch ein Rauchmelder braucht Wartung. Reinigen Sie daher in
    regelmäßigen Abständen die Luftschlitze, damit diese nicht verstauben.
  • Überstreichen Sie niemals einen Rauchmelder. Farbe könnte
    das Gerät beschädigen oder wichtige Öffnungen verschließen!
  • Ein Rauchmelder erfasst eine Fläche von max. 40 qm. Achten Sie
    daher auf eine ausreichende Anzahl dieser Geräte!

    Quelle: Abus

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