Briefkastenarten:

 

Welche Unterschiede zwischen Briefkästen gibt es überhaupt? Grundsätzlich lassen sich Briefkästen in 3 Gruppen unterteilen:

 

  1. der einfache Briefkasten, der am Zaun oder an der Hauswand befestigt wird und bei dem sowohl Einwurf wie auch Entnahme von einer Seite, z. B. der Straßenseite erfolgt
  2. der Zaunbriefkasten, der nur für die Zaunmontage geeinget ist und bei dem der Einwurf auf der Straßenseite erfolgt, während die Entnahme auf der Hausseite stattfindet
  3. der Standbriefkasten, der hinter dem Zaun auf einem Stativ oder Sockel montiert werden kann oder der auch direkt vor dem Eingang steht ( häufige Verwendung bei Firmen oder Privatleuten mit erhöhtem Postaufkommen)

 

In den meisten Fällen findet der einfache Briefkasten seine Anwendung bei Einfamilienhäusern, jedoch nimmt der Trend zum Standbriefkasten auch im Privatbereich in den letzten Jahren stark zu. Der Grund für den Kauf dieses Briefkastens ist leicht zu erklären. Die meisten der Standbriefkästen verfügen über ein sehr großes Aufnahmevolumen, d.h. dass auch bei längerer Abwesenheit der Briefkasten nie überquellen wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Inhalt des Briefkastens nur schwer erreichbar ist und somit vor Diebstahl geschützt ist. Der Kauf von Zaunbriefkästen ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen und somit auch das Angebot. Einer der wenigen Hersteller dieser Briefkästen ist die Firma Renz.

 

Wie groß muss der Briefkasten sein?

 

Die Frage nach dem Volumen eines Briefkastens ist wie bereits erwähnt auch aus der Sicht der Sicherheit eine wichtige. Bei einem normalen Postaufkommen sollte ein Briefkasten mit einem Volumen zwischen 14 und 21 Litern reichen. Bekommen Sie viele Kataloge, große Zeitungen und Päckchen wäre ein Briefkasten zwischen 35 und 70 Litern eine gute Wahl. In die letzte Kategorie fallen die gewerblichen Kunden. Hier wird oft ein Briefkasten benötigt, der auch A4 Aktenordner, Ausschreibungen oder Angebote aufnehmen kann. Die Größe dieser Briefkästen sollte zwischen 70 und 110 Litern liegen. Bewiesen hat sich hier im Bereich der Steuerberater der SafePost 110, da hier die schmalen A4 Ordner ( Ordnerrücken mit 5 cm Breite) optimal einzuwerfen sind.

 

Aus welchem Material sollte ein Briefkasten sein?

 

Zur Auswahl stehen die Materialien Stahlblech, Kunststoff, Guss und Edelstahl. Ein Stahlblech - Briefkasten hat den Vorteil des günstigen Preises, leider jedoch meist auch den Nachteil der kürzeren Lebenszeit (als bei Edelstahl, Guss und Kunststoff). Sobald der Briefkasten Stellen hat, an denen die Farbe abplatzt, droht hier der Rost zuzuschlagen. Dieses Problem haben Sie bei Edelstahl-, Kunstoff- und Gussbriefkästen nicht, da diese gegen Rost unempfindlich sind. Bei einem Kunststoff-Briefkasten haben Sie jedoch das Problem, dass in den meisten Fällen die Farbe nach einigen Jahren ausbleicht. Gussbriefkästen sind nach meinen Ermittlungen nur noch bei der Firma Burg-Wächter erhältlich. DerEdelstahl - Briefkasten ist eine Investition für das ganze Leben. Aufgrund des Materials ist er fast unkaputtbar und absolut resistent gegen Rost. Im Wesentlichen sind dies alles Punkte, die man vor dem Kauf eines Briefkastens berücksichtigen sollte. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Rehbein Team